“…den roten Faden zum Reißen bringen”
Jazz und Philosophie im Dialog.
Das war schon immer eine reizvolle Herausforderung, der ich mich stellen wollte. Demnächst gibt es an dieser Stelle mehr Info dazu.

Vorab hier schon mal ein Interview aus der Presse mit dem Jazzmusiker Till Brönner. Der Jazz der Nacht vermittelt dem Musiker das “… Gefühl, dass die Zeit still steht”. Er und sein Bassist Dieter Ilg waren “… getrieben von der Lust, den roten Faden zum Reißen zu bringen”, weshalb auch Johann Sebastian Bach, die Beatles oder Leonard Cohen in ihrem Jazz eine Rolle spielen. “Ich muss mir selbst näher kommen”, so Brönner.
Ist Jazz heute anders als früher? Wie kann er zur Obsession werden, Horizonte öffnen, über sich selbst hinauswachsen? Wie wird er zum Hier und Jetzt, zum Ganz und Gar? Welche Rolle spielt Sprache in diesem Kontext – etwa wenn Jazz auch Phantasiesprache entstehen lässt? Wie verhält sich Jazzmusik zu Genuss, Melancholie und Leidenschaft und wie passt das ganze zu Metapher, Risiko und Freiheit? Und was ist musikalische Malerei? Dazu wie gesagt bald mehr hier.
Bleiben Sie dran.


Ein glückliches Neues Jahr für Sie, liebe Leser! Und damit gleich eine Frage, die auch ich mir oft gestellt habe: Woher kommt eigentlich das Neue? Muß ein Neubeginn notwendigerweise radikal sein? Muß er zur Gänze mit dem Alten brechen? Und – was tun, wenn ganz unklar ist, wo das Neue überhaupt zu suchen ist? Und ist es immer eine Befreiung? Oder ein gesellschaftlicher Imperativ, der uns zur Anpassung zwingt?
Ab sofort überall, wo es Bücher gibt (und online)
Anlässlich des heutigen Philosophie-Welttags (die UNESCO-Generalkonferenz erklärte 2005 den dritten Donnerstag im November zum Welttag der Philosophie), denke ich wieder einmal über das Denken und seine Bedeutung nach.
Dawn of the New Everything – so nennt sich ein neues Buch für das Information Age. Das Silicon Valley-Netzkultur-Magazin Wired veröffentlicht dazu ein
Die Folgen der verzerrten Wahrnehmung des “Männlichen” und “Weiblichen” sind frustrierend – für beide Geschlechter. Das Kratzen an Tabus, das Infragestellen scheinbar allgemeingültiger Denk- und Kulturformen sollten gleichsam für Philosophen und Philosophinnen – zu ihren Aufgaben gehören. Christoph Quarch ist Philosoph. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen und veranstaltet philosophische Reisen, u.a. mit „ZEIT-Reisen“. Mit seinem Essay “
Wie absurd ist unsere Welt? Wie frei sind wir? Sinnlosigkeit, Selbstbefreiung, Geworfenheit… so lauten nur einige Stichworte zum Existentialismus.
(photo credit: Alex Knight, unsplash.com)