… doch Brutus ist ein ehrenwerter Mann
Freunde! Römer! Mitbürger!
Gestern wurden zwei Reden gehalten. Heute gibt es bereits einige Antworten von beiden Seiten und jede Menge Analysen.
Was macht eine Rede zu einer großartigen Rede? Nicht nur jeder Schüler sollte verpflichtet werden, die berühmte Grabrede des Marc Anton zu lesen und zu analysieren. Der Grund dafür liegt nahe.
Shakespeare nimmt uns in seinem historischen Drama “Julius Cäsar” (geschrieben im 16. Jahrhundert) mit in die spannende Welt der Antike, das Reich des großen Imperators Cäsar.
Wie ist der Einstieg, die Dramaturgie, die Kernbotschaft, die Begründungen und der Schluss, die nachklingende Wirkung? Was macht diese Rede zu einer großartigen Rede? Und was lernen wir daraus?
Antonius hat mit der Macht seiner Worte die Meinung der Menschen und den Lauf der Geschichte gewendet. “Am Lauf des Unheils gibt es für die nächste Wegstrecke keine Zweifel. Brutus und Cassius, so meldet ein Diener, seien wie toll zum Tor hinausgeritten. Die Menschenmenge reißt als erstes den Dichter Cinna in Stücke: egal, ob er denselben Namen trägt wie einer der Verschwörer oder ob er schlechte Verse macht – die rasende Menge nimmt ihre Opfer, wo sie sie findet.”
Wer´s nicht mehr präsent hat:
Hier eine Analyse auf rhetorik-online.de.
Foto: gemeinfrei


„Chat-KI: Der Hype wird langsam dumm. Können wir das nicht überspringen?“ fragt ein
(Bild: frei lizenziert Gerd Altmann – Pixabay /
Das neue Heft lädt dazu ein, die Existenz vom Nichts her zu denken, so die Chefredakteurin Svenja Flasspöhler: Anstatt sich aktionistisch ins neue Jahr zu werfen, gälte es, vom imaginär vorweggenommenen Ende her zurückzuschauen: Wer will ich gewesen sein? “Von diesem Standpunkt aus werden Sie vielleicht vieles von dem, das Sie augenblicklich als unbedingt notwendig erachten, plötzlich viel gelassener sehen. Gleichzeitig hoffe ich, dass unsere Frage Sie ermutigt, wach, kritisch und neugierig zu bleiben. Denn es ist die Erkenntnislust, die uns einer Antwort näherbringt.”
Podcast über
Am
Wann, wenn nicht in der Systemkrise alter Ordnungen, können Vordenker des Neuen erfolgreich sein? Diese Frage stellt Richard David Precht in einem aktuellen
Was darf ich hoffen? Als ich 2013
„Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt“, meinte einst Oscar Wilde. Nun, unsere Werte dürften sich in dieser Zeit etwas verschieben – und wir können nur hoffen, dass hier nicht bloß der Wunsch Vater des Gedankens ist. Nein, ich meine nicht die boomenden Ethikfonds oder die Aktienblogs zum Thema Preis und Wert, obwohl das durchaus auch eine Artikelserie wert wäre… die Bedeutungen des Wertebegriffs könnten wohl Dissertationsseiten füllen, ja, ganze Seminarreihen in verschiedenen Disziplinen.