Wer will ich gewesen sein?
Das neue Heft lädt dazu ein, die Existenz vom Nichts her zu denken, so die Chefredakteurin Svenja Flasspöhler: Anstatt sich aktionistisch ins neue Jahr zu werfen, gälte es, vom imaginär vorweggenommenen Ende her zurückzuschauen: Wer will ich gewesen sein? “Von diesem Standpunkt aus werden Sie vielleicht vieles von dem, das Sie augenblicklich als unbedingt notwendig erachten, plötzlich viel gelassener sehen. Gleichzeitig hoffe ich, dass unsere Frage Sie ermutigt, wach, kritisch und neugierig zu bleiben. Denn es ist die Erkenntnislust, die uns einer Antwort näherbringt.”
Eine Frage, die sich wohl viele Menschen schon gestellt haben, die sich mit philosophischen Themen beschäftigen.
Außerdem im neuen Philosophie Magazin unter anderem ein hochinteressanter Dialog zum Thema “Mit Heidegger im Silicon Valley”. Sam Ginn, der zu den erfolgreichsten Start-up-Gründern im Silicon Valley gehört, gewann die zündende Idee durch die Lektüre Martin Heideggers, den er durch Seminare Hans Ulrich Gumbrechts kennenlernte. Ein Gespräch zwischen Schüler und Lehrer über die Geburt des Neuen aus der Philosophie. Und natürlich eine Reihe weiterer spannender Essays. Hier gehts zum Magazin.



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Am
Wann, wenn nicht in der Systemkrise alter Ordnungen, können Vordenker des Neuen erfolgreich sein? Diese Frage stellt Richard David Precht in einem aktuellen
Was darf ich hoffen? Als ich 2013
„Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt“, meinte einst Oscar Wilde. Nun, unsere Werte dürften sich in dieser Zeit etwas verschieben – und wir können nur hoffen, dass hier nicht bloß der Wunsch Vater des Gedankens ist. Nein, ich meine nicht die boomenden Ethikfonds oder die Aktienblogs zum Thema Preis und Wert, obwohl das durchaus auch eine Artikelserie wert wäre… die Bedeutungen des Wertebegriffs könnten wohl Dissertationsseiten füllen, ja, ganze Seminarreihen in verschiedenen Disziplinen.
m Netz zufällig dieser sehr erfrischende
System reset.
Hier gibt es einen 