Philosophinnen
Man muss keine radikale Feministin sein, um eines klarzustellen: Ohne das Wissen der Frauen wäre die Welt, in der wir heute leben, undenkbar. Seit der Antike haben Frauen über Metaphysik, Ethik, Naturphilosophie, Gesellschaft und Politik nachgedacht und geschrieben. Der Geist, er hat kein Geschlecht – die Denker freilich, sie haben ein solches sehr wohl. Wir denken uns „den Philosophen“ aber unweigerlich als männlich, meint Catherine Newmark, die Chefredakteurin der Sonderausgabe Philosophinnen, die ab nächster Woche im Handel erhältlich sein wird.
Nur, dass das eben nicht stimmt, wie sie belegt: “Auch nicht für frühere Jahrhunderte. Das fällt spätestens dann auf, wenn man sich mit einzelnen Epochen intensiver auseinandersetzt. Überall trifft man da nämlich auch auf Denkerinnen. Und zwar auf so viele und dermaßen interessante, dass sich unweigerlich der Verdacht einstellt, diese seien nicht einfach vergessen, sondern von der Philosophiegeschichte geradezu aktiv verdrängt worden”.
„Die freie Frau wird gerade erst geboren”, meinte etwa Simone de Beauvoir im Jahr 1949.
Auch der Einfluss philosophierender Frauen auf ihre männlichen Kollegen ist mehrfach dokumentiert, bleibt aber oft unterschätzt.
So hinterlässt etwa Lou Andreas-Salomé bei den größten Intellektuellen ihrer Zeit einen bleibenden Eindruck: Nietzsche stürzt sie in ein Wechselbad der Gefühle, zweimal hält er











Hier gibt es einen 
Von meiner Überzeugung eines tiefen Zusammenhangs zwischen Musik und Philosophie konnten sich zumindest die Besucher der vorjährigen
er to Anarchism than Marxism?
enn man die Idee des geeinten Europas nicht fallen lässt, darf man hoffen, dass eines Tages auch das Ideal der globalen friedlichen „Weltbürgergemeinschaft“ Wirklichkeit wird”. Dieses Plädoyer stammt aus Jürgen Habermas’ Essay “Zur Verfassung Europas”, der bereits 2011 bei Suhrkamp erschien.
Wahnsinn, Gefängnis, Sex – die Themen, die sich Michel Foucault vornahm, sie kamen nicht aus dem Zentrum des philosophischen Kanons. Und doch zielte Foucault mit seinen historischen Untersuchungen über Randständiges ins Herz der Philosophie, denn seine Fragen gingen aufs große Ganze: Wie haben sich unser Denken, unsere Methoden der Wissenschaft, unsere Vorstellung von Vernunft, Wahrheit, Normalität oder persönlicher Identität überhaupt entwickelt, was ist ihre Geschichte?
Sessel verschwinde und leise stöhne.




